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Majestätisch und bürgerlich: Das Café Bellaria steht für 150 Jahre Kaffeehaus-Tradition und ist ein Stück Wiener Geschichte. Ein großes Erbe. Neu belebt.

Das Café

Das Café Bellaria ist das älteste noch immer betriebene Kaffeehaus Wiens. Eröffnet 1870 in einem Gründerzeithaus, liegt es heute an der Schnittstelle von Kultur und Wirtschaft; von Politik und Kunst: zwischen Parlament und Naturhistorischem Museum, zwischen Justizpalast und Hofburg, zwischen Burg- und Volkstheater. Das Bellaria: ehrwürdige Gemäuer, die viele Geschichten erzählen könnten.

Der Name

Taufpate des Café Bellaria ist Kaiser Franz Josef höchstselbst. Der Name des Grätzls – und damit des Cafés – stammt von einer Rampe zur Hofburg, die für Kaiserin Maria Theresia um 1741 gebaut worden war. Wozu? Damit Ihre Majestät ohne Stiegensteigen mit der Kutsche vor ihre Gemächer fahren kann. Und Franz Josef soll dort der guten Luft wegen, der „Bellaria“ eben, gern spazieren gegangen sein.

Das Erbe

Das Wiener Kaffeehaus ist seit 2011 Weltkulturerbe der Unesco. Und das völlig zurecht: Es war die Hebamme der Demokratie; der Ort, an dem das Bürgertum die Freiheit entdeckt hat. Und das Wiener Kaffeehaus war der Motor der Wiener Moderne – der literarischen, künstlerischen und wissenschaftlichen Neu-Erkundung der Welt. Das Kaffeehaus: Toasts, Torten – aber auch große Gedanken und wilde G’schichtln.




Das neue Café Bellaria

Das Café, der Name und das Erbe gehören untrennbar zusammen. Die Gastronomen David Figar und Rubin Okotie haben das Café Bellaria 2021 neu eröffnet. Nicht als Museum, sondern als modernes Lebensgefühl. Denn Traditionen sind mächtig – aber zerbrechlich. Um sie zu bewahren, müssen wir sie immer neu beleben. Ein Wiener Kaffeehaus mit viel Geschichte und zeitgemäßer Gastronomie. Das neue Café Bellaria.